Wir haben genug vom Mietenwahnsinn – hier sind unsere Forderungen für bezahlbares Wohnen für alle.
Unsere Hauptforderungen
Uns glangt’s! Die Mieten müssen runter! Wir fordern einen echten Mietendeckel: dauerhaft, bundesweit und rückwirkend. Die Mieten müssen auf ein Niveau abgesenkt werden, das sich alle Menschen leisten können. Keine Schlupflöcher mehr!
Uns glangt’s! Sozialwohnungen müssen bleiben. Wir fordern: Einmal Sozialwohnung, immer Sozialwohnung. Schluss mit der befristeten Sozialbindung! Jede geförderte Wohnung muss dauerhaft öffentlich gebunden bleiben. Ohne Hintertür.
Uns glangt’s! Keine leistungslosen Gewinne mit Grund und Boden! Wir fordern ein soziales Bodenrecht! Leistungslose Gewinne mit dem unvermehrbaren und existenziellen Gut ‘Grund und Boden’ abschöpfen und für die Allgemeinheit nutzen! Spekulation verhindern!
Uns glangt’s! Stoppt den öffentlichen Ausverkauf! Wir fordern: kein Verkauf von öffentlichen Immobilien mehr an Investmentfirmen. Einführung einer verbilligten Abgabe von Staatsimmobilien an Genossenschaften und Kommunen für bezahlbaren Wohnraum und Gewerbe. Erbpacht runter für lokale Wohnbaugenossenschaften, die sich aktuell keinen Neubau mehr leisten können. Aktive Bodenpolitik jetzt!
Uns glangt’s! Leerstand ist ein Schlag ins Gesicht. Wir fordern: Leerstand konsequent erfassen, öffentlich machen und bestrafen. Wer Wohnraum verkommen lässt oder zweckentfremdet, muss zur Vermietung verpflichtet oder vergesellschaftet werden. In Zeiten der Wohnungsnot ist leer lassen kriminell. Außerdem fordern wir, dass Büroleerstand sofort durch Umwidmung zu Wohnraum wird.
Weitere Forderungen
Uns glangt’s! Sparpolitik schafft keine Wohnungen. Wir fordern: Keine Kürzungen bei den Mitteln für den geförderten Wohnungsbau. Weder in München, noch auf Landes- oder Bundesebene. Wir sagen: Schluss mit Sparkurs auf dem Rücken der Mieter*innen.
Geförderter Wohnungsbau ist Daseinsvorsorge – nicht Kürzungsmasse. Wer Wohnungen verspricht, muss sie auch bauen – und finanzieren.
Uns glangt’s! Profitorientierte Immobilienkonzerne vergesellschaften! Wir fordern: Vergesellschaftung großer profitorientierter Immobilienkonzerne. Wer mit tausenden Wohnungen Profite macht, darf sie nicht behalten. Wohnraum gehört in die öffentliche Hand: Unter demokratischer Kontrolle, nicht unter Renditedruck.
Uns glangt’s! Alle müssen mitgedacht werden. Wir fordern: Eine diskriminierungsfreie, gerechte Wohnraumvergabe. Unabhängig von Herkunft, Behinderung, Geschlecht, Alter, Aufenthaltsstatus oder Einkommen. Auch Menschen mit wenig Geld, befristetem Job oder Assistenzbedarf haben ein Recht auf ein Zuhause. Alle Menschen haben ein Grundrecht auf Wohnen! Barrierefreiheit darf kein Extra sein, sie muss Standard werden. Jeder Neubau muss ohne Stufen, mit Aufzug, mit Platz für Rollstuhl, Pflege oder Kinderwagen geplant werden. Wer Wohnungen baut, die Menschen ausschließen, baut nicht für die Stadt, sondern für den Profit.
Uns glangt’s! Kein Mensch gehört in ein Lager. Wir fordern dezentrale, menschenwürdige Unterbringung für Geflüchtete ab Tag eins. Integration beginnt mit Wohnraum. Niemand soll jahrelang in Containern, Hallen oder Heimen leben müssen.
Uns glangt’s! Uns glangt’s! Niemand soll verdrängt werden. Wir fordern flächendeckenden Milieuschutz, Umwandlungsverbote für Miet- in Eigentumswohnungen, und eine wirksame Eindämmung von Zwangsräumungen. Die Stadt muss das Recht haben, Häuser aufzukaufen, bevor Investoren zuschlagen.
Uns glangt’s! Modernisierung darf nicht Vertreibung heißen. Wir fordern: Energetische und bauliche Sanierungen müssen warmmietenneutral bleiben. Kein Mensch darf durch eine neue Fassade obdachlos werden. Modernisierung darf kein Vorwand für Mieterhöhung, Kündigung oder Verdrängung sein. Fördergelder nur, wenn die Miete danach nicht steigt. Heizen ohne Angst vor Nachzahlung – das ist sozial, ökologisch und überfällig.
Uns glangt’s! Häuser erhalten statt abreißen. Wir fordern: Sanieren statt Planieren. Erhalt von Bestandsbauten statt Neubauten für das obere Zehntel. Wer abreißt, verdrängt. Wer erhält, schützt Nachbarschaften – und das Klima.
Uns glangt’s! Kultur, Gewerbe, Handwerk gehören zum Viertel dazu! Wir fordern eine Stadt mit Raum für alle: mit Sozialwohnungen, aber auch mit Nachbarschaftstreffs, Ateliers, Jugendzentren, inhabergeführten Läden, kleinen Bühnen. Deswegen: Schutz für kleine Läden, Handwerksbetriebe, soziale Einrichtungen, Kneipen und Kulturorte. Gewerbemieten müssen gedeckelt werden, genau wie Wohnungsmieten. Und wir brauchen endlich einen echten Kündigungsschutz auch für das Gewerbe.
Uns glangt’s! Genug mit dem Märchen vom Eigenbedarf. Wir fordern: Eigenbedarfskündigungen nur noch mit strengem Nachweis und für sich selbst, sowie Angehörige in gerader Linie. Ersatzwohnpflicht und wirksamem Schutz für kranke und langjährige Mieter:innen.
Uns glangt’s! Keine Luxusbauten. Wir fordern verbindliche Quoten für geförderten Wohnraum bei jedem Neubauprojekt. Keine Genehmigungen mehr für überteuerte Apartments, Luxuswohnungen oder Renditeprojekte, solange Menschen auf Sozialwohnungen warten.
Uns glangt’s! Airbnbs machen keine Nachbarschaft. Wir fordern die konsequente Verfolgung von dauerhafter Kurzzeitvermietung ganzer Wohnungen in Wohngebieten. Wohnraum darf nicht in Ferienwohnungen umgewandelt werden. Jede Airbnb-Wohnung ist eine Wohnung weniger für uns!
Uns glangt’s! Wahnsinnsmieten stoppen! Wir fordern, dass der Mietspiegel auch für Indexmieten gilt und endlich die Vermietung von möblierten Wohnungen so reguliert wird, dass sie nicht mehr zu Fantasiemieten angeboten werden können.
Uns glangt’s! Wir schließen uns zusammen! Schließt euch zusammen zu Mietergemeinschaften, tauscht euch aus mit eurer Nachbarschaft! Macht Druck auf die Verantwortlichen! Hört nicht auf, euch zu wehren!